Projekte

«Die größten Menschen sind jene,
die anderen Hoffnung geben können.»
Jean Jaurès

 

Das erste Projekt des Gemeindeförderverein Bäretswil war der Umbau des alten Jugendträffs «Stübli» der Reformierten Kirchgemeinde Bäretswil. In die Jahre gekommen, schimmelnd und auseinanderfallend war es dringend sanierungsbedürftig. Im untenstehenden Projektrückblick können Sie die Projektumsetzung mit Bild und Text rückverfolgen.

Mit dem zweiten Projekt stellte sich der Gemeindeförderverein Bäretswil einer anderen Aufgabe. Um Mädchen und junge Frauen zu fördern, bekam der Verein die Aufgabe, eine 50%-Jugendarbeiterin mit der Kirchgemeinde zu besetzen und zu finanzieren. Die Jugendarbeiterin ist bereits angestellt, die Finanzierung läuft und ist aufgrund eines Finanzpolsters und laufenden Daueraufträgen gut gesichert. Jedoch suchen wir noch immer Personen, die uns mit Daueraufträgen unterstützen, um die Stelle noch besser zu festigen. Hier finden Sie alle Möglichkeiten rund ums Spenden.

Projekte

 

50%-Jugendarbeiterin

Alle Informationen zum laufenden Projekt «50%-Jugendarbeiterin»

Umbau Stübli

Alle Informationen zum beendeten Projekt «Umbau Stübli»

Jugendarbeiterin

Um Ihnen einen Einblick in die Stelle von Lea Oetiker zu geben finden Sie nachstehend Impressionen aus der Jugendarbeit und ein paar Textzeilen. Danke für Ihr Interesse.

Die reformierte Kirchgemeinde Bäretswil möchte in der Jugendarbeit die Mädchen- und Frauenarbeit fördern, dafür fehlen aber in den von den Stellen der Kirchgemeinde für Jugendarbeit die Kapazitäten. Marcel Sharma (80%) ist mit dem Konfunti im kirchlichen Unterricht stark engagiert und mit der bestehenden Jugendarbeit ausgelastet und das Pensum von Ruth Kohler von 20 % als Ergänzung reicht nicht aus, um sich substantiell um neue Angebote zu kümmern. Die Kirchgemeinde Bäretswil kann sich eine zusätzliche Stelle nicht aus eigenen Mitteln leisten.

Der Gemeindeförderverein hat entschieden, nach dem erfolgreichen Abschluss des Projektes Stübli seine Tätigkeit weiterzuführen und als nächstes Projekt die Finanzierung dieser zusätzlichen Stelle zu ermöglichen. Anders als beim Stübli handelt es sich nicht um einen einmalig hohen Betrag, der benötigt wird, sondern es müssen jedes Jahr die Lohnkosten der Stelle mit Spenden finanzieren werden können, solange die Jugendarbeiterstelle besetzt ist.

  • Chance: Mädchenförderung in den Cevistufen
  • Chance: Konfirmationsjahr
  • Chance: Jugendgottesdienst «PrimeTime»

Wir benötigen für die Finanzierung der Stelle jedes Jahr Spenden in Höhe von ca. CHF 38’000 oder pro Monat CHF 3’200. Um den Eingang der Spenden voraussehbar zu machen, arbeitet der Verein mit Spendenzusagen. Ziel ist, einen möglichst hohen Anteil der benötigen Spenden über Zusagen abzudecken.

Lea Oetiker wagt das Abenteuer, die neue, vom Gemeindeförderverein finanzierte Jugendarbeiterinnenstelle der Kirchgemeinde Bäretswil zu besetzen.

Gemeindeförderverein (GFV): Du bist eine Quereinsteigerin in die Jugendarbeit, was motiviert Dich in dieses neue Arbeitsfeld zu wechseln?

Lea Oetiker: Ich habe das KV und die Handelsmittelschule abgeschlossen und jetzt am Schluss als administrative Projektleiterin gearbeitet. Ich bin seit 2006 in der freiwilligen Jugendarbeit tätig, ab 2014 auch in Bäretswil und kenne deshalb das Umfeld gut und auch bereits viele Leute. Ich arbeite jetzt 50% für die Kirchgemeinde und werde im ersten Jahr eine Weiterbildung absolvieren, die auch in etwa 50% umfasst.

GFV: Welche Aufgaben übernimmst Du in der Jugendarbeit der Kirchgemeinde Bäretswil?

Lea: Die Stelle ist auf Jugendarbeit für Mädchen und jungen Frauen ausgelegt, so bin ich verantwortlich für die Frauenabteilung des Cevi, die Hauskreise für junge Frauen, die Betreuung der Leiterinnen und natürlich Ansprechperson für alle Mädchen und junge Frauen. Zusätzlich möchte ich neue, niederschwellige Angebote für junge Frauen ab Oberstufenalter aufbauen. Die Kirchgemeinde hat mir für den Beginn viel Freiraum gelassen, um meine Arbeit aufzunehmen.

GFV: Bist Du als Leiterin der Frauenabteilung des Cevi demnach am Samstagnachmittag im Wald anzutreffen?

Lea: Nein, nein, dafür haben wir die Stufenleiterinnen mit ihren Teams, ich helfe im organisatorischen Teil und betreue die Leiterinnen.
Du hast viele Jahre als Freiwillige Jugendarbeit gemacht, auch in Bäretswil.

GFV: Bezahlen wir Dir jetzt einen Lohn, für etwas, dass du früher ehrenamtlich getan hast?

Lea: Ich hoffe nicht, im Gegenteil, ich möchte in meiner Arbeit mit neuen Angeboten neue Mädchen und junge Frauen anspornen, sich als freiwillige Mitarbeiterinnen zu engagieren. Der Gedanke, dass es durch die neue Stelle zu einer Verlagerung der freiwilligen Tätigkeit zur bezahlten Arbeiten kommen könnte, hat mich anfänglich eher abgeschreckt. Heute sehe ich die Stelle als Möglichkeit, die vielen Freiwilligen zu unterstützen und zu fördern und neue junge Frauen zur Mitarbeit zu motivieren. Ich möchte übrigens auch weiterhin als Freiwillige in der Kirchgemeinde mitarbeiten, das ist mir wichtig, eventuell wird es im ersten Jahr mit der Ausbildung zusammen eher schwierig.

Vielen Dank liebe Lea. Wir wünschen dir Gottes Segen und viel gelingen in deiner Arbeit.

Umbau Jugendhaus «Stübli»

Das erste Projekt des Gemeindefördervereins war der Umbau des Stüblis. Es war ein wirklich spannendes und herausforderndes Projekt. Gerne geben wir Ihnen auch hier über Bild und Text einen Eiblick.